saleske.eu

eine Webseite zur Erinnerung an das Dorf Saleske im alten Landkreis Stolp in Hinterpommern
Überblick zur Geschichte des Dorfes

vor 1498

...gab es in Saleske bereits eine Kapelle, die Gerth von Below hatte errichten lassen.


1697

Von Schlawe kommend erfasst eine Epedimie der "weißen Ruhr" Saleske. Die Erkrankten wurden "alsobald sinnlos und hatten sehr großes Kopfweh". Die meisten, insbesondere "die jungen Leute", haben sich jedoch wieder erholt.Auch die Pocken suchten in diesem Jahr Saleske in starkem Maße heim.


1716

Pagel Thieß aus Dünnow wurde von dort "wegen Zauberei" ausgewiesen. Er fand in Saleske eine neue Zuflucht, wo er am 27. Mai 1716 verstarb.


1745

Große Feursbrunst wütet in Saleske. Dem Patron Gerd Christoph von Below verbrennen beide Höfe gänzlich zu Asche.


ab 1753

Neubau der Salesker Kirche


1779

Die Salesker Gemeinde und der Gutsherr spenden "aus freiwilliger Liebe" die Summe von 100 Talern zur Errichtung einer kleinen Orgel in der Kirche


1869

Zum Preis von 400 Talern wird durch die Firma Völkner aus Dünnow eine Orgel in der Salesker Kirche errichtet.


02. September 1872

Das Fest zum Gedenken an die Schlacht von Sedan wird in diesem Jahr besonders prächtig gefeiert: Rittmeister Nikolaus von Below lädt alle Schulen der Parochie zu einem Volks- und Kinderfest nach Saleske. Herr von Below bestellt zu diesem Anlass eine Musikkapelle, und auf dem Festplatz im Buchenwald werden Kaffee, Kuchen und Weizenbrot ausgegeben. Frau von Below geborene Freiin von Varnbühler beschenkt die Kinder des Ortes mit wollenen Tüchern, Taschentüchern, Federkästen, Tassen, Bällen, Schreibutensilien, Taschenmessern und Mundharmonikas. Rittmeister von Below exerziert mit Kriegsveteranen. Abends brennen auf allen Höhen rund um den Ort Freudenfeuer.


21. Mai 1915

Erneut wütet ein Großfeuer in Saleske. Eine Frau hatte einen Korb Holzkohlen unter einem Strohdach aufgehängt. Der Wind fachte die noch glimmenden Kohlen an - in kürzester Zeit brannten sechs Gehöfte. Dem Bauern Heidemann verbrannte, mit Ausnahme der Pferde und einer Kuh, das gesamte Vieh. Eine Bauersfrau rettete die stolze Summe von 2.000 Talern, die sie zu Hause verwahrt hatte, in ihrer Schürze. Das Unglück wurde durch den mstand erschwert, dass nach dem sehr trockenen Frühjahr 1915 das Löschwasser knapp war. Ironischerweise regnete es danach vom Siebenschläfertag (27. Juni) bis Anfang August fast ununterbrochen.


Mai 1915

Die Jugendlichen der Ortschaften Horst, Hohenstein, Starkow, Saleske, Dünnow, Muddel und Lindow werden durch das Stellvertretende Generalkommando des XVII. Armeekorps zur Jugendkompanie Nr. 144 zusammengestellt. Siege der deutschen Truppen im "großen Krieg" werden durch die Schülerkapelle gefeiert.


08. März 1945

Einmarsch der Roten Armee in Saleske